PREIS ANFRAGEN

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Antiquitäten am Bodensee
14 Tage Rückgaberecht
Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-16 Uhr
 

Grafiken

Filter schließen
von bis
von bis
von bis
von bis
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
1 von 4
1 von 4

Stadt- und Landschaftsansichten aus der Bodenseeregion und Südschwaben

Wir haben immer eine große Auswahl an historischen, kolorierten Kupfer- und Stahlstichen, die Stadt- und Landschaftsansichten aus der Bodenseeregion und Südschwaben zeigen.

Druckgrafik- gedruckte Kunst

Mit der Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts war der Grundstein für eine serienmäßig gedruckte Kunst gelegt. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich.

Man unterscheidet zwischen dekorativer Grafik und Künstler Grafik.

Unter dekorative Grafik versteht man Abbildungen von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode et.c.. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch sind aber kulturhistorisch bedeutend.

Künstlerische Grafiken sind Arbeiten die berühmte Gemälde wiedergeben, in Anlehnung an diese entstanden oder auch völlig freie Arbeiten.

Obwohl diese Werke keine Einzelstücke waren, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet.

Es wird zwischen Hoch- und Tiefdruck unterschieden.

Beim Hochdruck wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen läßt und die anderen Bereiche vertieft.

Beim Tiefdruck ist es umgekehrt.

Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seit dem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war.
Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit.
Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet.
1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt.
1797 wurde die Lithographie erfunden.
Ab 1816 gab es die Farblithographie.
Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf.
Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck.
Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde dies Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotographie immer populärer.
Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithographien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithographie. Diese wird von der Kreidelithographie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithographie auf.
Seit 1827 kennt man die Zinkographie
Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden.
Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich.
Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.

Hochdruck:

Der Holzschnitt:

Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung.

Der Farbholzschnitt:

Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, schuf man Farbdrucke.

Der Holzstich:

Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen.

Tiefdruck:

Der Kupferstich:

Mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen wurden Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muß die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446.

Die Radierung:

Mit sehr feinen Stahl- oder Diamandnadeln, statt mit einem vergleichsweise groben Grabstichel, wurden feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt. Dieses Verfahren nennt sich Kaltnadelradierung. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger.

Die Schabkunst bzw. Schwarze Kunst:

Mit einem Granierstahl (Wiegemesser) wird die Kupferplatte diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgerauht. Anschließend werden die Stellen, entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen.

Der Stahlstich:

Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich dabei kein Wulst, wie bei der Bearbeitung der Kupferplatte bildet. Dadurch sind wesentlich detailiertere Darstellungen möglich.Da sich beim Druck der Stahl wesentlich weniger als das Kupfer abnutzt, können Auflagen von 10.000 Abzügen realisiert werden.

Flachdruck:

Die Lithographie:

Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithographien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken.

Die Farblithographie:

Wie beim Hoch- bzw. Tiefdruck braucht man für jede Farbe einen Farbträger. Die Farblithographie entsteht dann durch das übereinander Drucken

Stadt- und Landschaftsansichten aus der Bodenseeregion und Südschwaben Wir haben immer eine große Auswahl an historischen, kolorierten Kupfer- und Stahlstichen, die Stadt- und... mehr erfahren »
Fenster schließen

Stadt- und Landschaftsansichten aus der Bodenseeregion und Südschwaben

Wir haben immer eine große Auswahl an historischen, kolorierten Kupfer- und Stahlstichen, die Stadt- und Landschaftsansichten aus der Bodenseeregion und Südschwaben zeigen.

Druckgrafik- gedruckte Kunst

Mit der Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts war der Grundstein für eine serienmäßig gedruckte Kunst gelegt. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich.

Man unterscheidet zwischen dekorativer Grafik und Künstler Grafik.

Unter dekorative Grafik versteht man Abbildungen von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode et.c.. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch sind aber kulturhistorisch bedeutend.

Künstlerische Grafiken sind Arbeiten die berühmte Gemälde wiedergeben, in Anlehnung an diese entstanden oder auch völlig freie Arbeiten.

Obwohl diese Werke keine Einzelstücke waren, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet.

Es wird zwischen Hoch- und Tiefdruck unterschieden.

Beim Hochdruck wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen läßt und die anderen Bereiche vertieft.

Beim Tiefdruck ist es umgekehrt.

Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seit dem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war.
Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit.
Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet.
1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt.
1797 wurde die Lithographie erfunden.
Ab 1816 gab es die Farblithographie.
Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf.
Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck.
Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde dies Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotographie immer populärer.
Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithographien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithographie. Diese wird von der Kreidelithographie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithographie auf.
Seit 1827 kennt man die Zinkographie
Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden.
Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich.
Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.

Hochdruck:

Der Holzschnitt:

Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung.

Der Farbholzschnitt:

Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, schuf man Farbdrucke.

Der Holzstich:

Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen.

Tiefdruck:

Der Kupferstich:

Mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen wurden Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muß die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446.

Die Radierung:

Mit sehr feinen Stahl- oder Diamandnadeln, statt mit einem vergleichsweise groben Grabstichel, wurden feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt. Dieses Verfahren nennt sich Kaltnadelradierung. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger.

Die Schabkunst bzw. Schwarze Kunst:

Mit einem Granierstahl (Wiegemesser) wird die Kupferplatte diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgerauht. Anschließend werden die Stellen, entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen.

Der Stahlstich:

Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich dabei kein Wulst, wie bei der Bearbeitung der Kupferplatte bildet. Dadurch sind wesentlich detailiertere Darstellungen möglich.Da sich beim Druck der Stahl wesentlich weniger als das Kupfer abnutzt, können Auflagen von 10.000 Abzügen realisiert werden.

Flachdruck:

Die Lithographie:

Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithographien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken.

Die Farblithographie:

Wie beim Hoch- bzw. Tiefdruck braucht man für jede Farbe einen Farbträger. Die Farblithographie entsteht dann durch das übereinander Drucken