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Rokoko Stilepoche

Die kunstvollsten Barockmöbel wurden für den Hof Ludwigs XIV in Frankreich hergestellt. Der herausragende Möbelschreiner André Charles Boulle schuf ungewöhnliche Formen und soll der Erste gewesen sein, der Möbel mit Bronzebeschlägen, Kantenverstärkungen und rein dekorativen Applikationen versah. Er schuf Möbel mit Intarsien, die aus Metall (Zinn, Gold, Bronze oder Silber), Horn und Ebenholz bestanden und ein Nebeneinander von Motiven darstellten, die teilweise ihren Ursprung in antikisierenden Formen der Renaissance hatten.

Die Bezeichnung Rokoko leitet sich von dem Begriff der Rocaille ab und bedeutet Muschelwerk. Rokoko als Stil bezeichnet die Spätphase des Barock. Vorbereitet durch das Régence (1715-1723) entstand es um 1730 im Louis-Quinze als Dekorationsstil des Pariser Stadtadels und war eine Reaktion auf das offizielle Louis-Quartorze. Im Rokoko wird der schwere Stil des Barock in spielerische und schwungvolle Formen aufgelöst. Das Rokoko ist geprägt von Asymmetrie. Das typische und einmalige Stilelement ist die Rocaille und die C- und S-förmige Volute. Häufig sind Arrangements aus Pflanzen, Blüten, Vögeln, Schmetterlingen, Gittermustern und Rosetten in geschnitzter Form oder in gemalter Form auf ländlichen Möbeln. Erstmals werden Klein- und raffinierte Kombinationsmöbel, wie Spiel-, Kaffee-, Toiletten- und Schreibtische und so genannte Beistellmöbel gefertigt.


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