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Antiquitäten am Bodensee
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Weichholz

Arten und Erkennung

Der Begriff Weichholz wird im Möbelbau hauptsächlich für Nadelhölzer verwendet. Die am häufigsten verwendeten Nadelhölzer sind Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche. Diese sind durch den schnelleren Wachstum der Bäume deutlich leichter und weicher als Laubhölzer. Die Zuwachszonen (Jahresringe) von Frühholz (hell und weich) und Spätholz (dunkel und hart) sind deutlich erkennbar.

Nadelhölzer im Möbelbau

Die meisten antiken Möbel aus massivem Nadelholz waren ursprünglich bemalt, maseriert oder einfarbig angestrichen. Der Trend zu holzsichtigen Flächen kam in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Ein großer Teil der kunstvoll bemalten oder maserierten Möbelstücke wurde bereits abgelaugt. Die holzsichtigen Flächen werden meist mit Öl oder Wachs eingelassen, welche die Holzmaserung "anfeuern" und dadurch besser zur Geltung bringen. Nadelhölzer wurden neben Eichenholz auch als Blindholz bei hochwertigen Antikmöbeln verwendet, welche mit Sägefurnier aus Edelhölzern belegt wurden. Dies war eine gängige Methode um teure Edelhölzer sparsam zu verwenden und um gespiegelte Furnierbilder herzustellen. Das Nadelholz diente somit als Konstruktionsholz. Bitte beachten Sie: die abgebildeten Möbel auf dieser Lexikonseite sind unter Umständen bereits verkauft.