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Elegante Barockkommode auf Spitzkantfüßen

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  • 408
  • von ca. 1770
  • Barock
  • Süddeutschland
  • restauriert
  • Marketerie aus Nussbaum-, Ahorn-, Ebenholz- und Rosenholz als Sägefurnier auf Nadelholz
  • Schellack + Wachs
  • 3

Maße:

  • 89,5 cm
  • 133 cm
  • 63,5 cm
Höfische Barockkommode aus Nussbaum , mit einer ungewöhnlichen Korpusform und eleganter... mehr
Elegante Barockkommode auf Spitzkantfüßen

Höfische Barockkommode aus Nussbaum, mit einer ungewöhnlichen Korpusform und eleganter Bandelwerkmarketerie aus Ebenholz, Rosenholz und Ahorn, süddeutsch um 1770. Die Kommode verfügt nicht nur über drei Schubladen, sondern auch über ein herausziehbares Tablar zwischen der oberen Schublade und der Deckplatte. Die Korpusform und die Spitzkantfüße lassen bereits den Louis Seize Stil erkennen. Die aufgelegte Marketerie mit dem Bandelwerk, die originalen Schlösser und Beschläge zeigen noch den vorhergehenden Barockstil. Diese Kommode befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand mit einer seidenmatt glänzenden Oberfläche. Die Oberfläche wurde offenporig mit Schellack gepinselt und anschließend mit einer Wachspolitur versehen.

Diese fein eingelegte Barockkommode steht auf Spitzkantfüßen und ist mit drei Schubladen sowie einem Tablar ausgestattet. Die Frontansicht ist dreifach gegliedert. Der mittlere Teil ist gerade gehalten und geht zu beiden Seiten in eleganten Schweifungen zu den Korpusseiten nach hinten. Die Schubladenfronten werden von quer aufgelegtem Nussbaum-Sägefurnier gerahmt, dessen Maserung ein schönes Farbenspiel zeigt. Auf jeder Schublade sind drei Felder mit Fadenintarsien aus Ebenholz und Ahorn eingelegt. Deren Ecken sind nach innen eingezogen und in die Zwickel wurde dunkles Nussbaumfurnier eingelegt. Die Innenflächen der Ebenholz-Ahorn-Rahmung sind mit Nussbaum-Sägefurnier in Form einer Kreuzfuge belegt und werden von Bandelwerk aus Rosenholz geschmückt, welches zusätzlich von dünnen Ahornfadenintarsien begrenzt wird. Auf dem mittleren Feldern ist ein schleifenförmiges Endlos-Bandelwerk zu sehen, welches sich elegant um die Schlüsselschilder schlingt. Die Schlüsselschilder sind aus Messing gefertigt, ornamental durchbrochen ausgearbeitet und zeigen qualitätsvolle Gravuren. Im Bereich der Knöpfe wird das Holz von je einer Raute aus Rosenholz-Ahorn mit eingezogenen Seiten geschmückt. Die sechs Messingknöpfe mit gravierten und getriebenen Grundplatten sind ebenso original zugehörig.

Auf den Seitenflächen der Kommode sehen wir im Zentrum ein gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches von einer hochrechteckigen Rahmung aus Ahorn-Ebenholz-Ahorn begrenzt wird. Die Ecken von dieser Rahmung sind eingezogen und mit dunklem Nussbaum in den Zwickeln eingelegt, wie wir es auf den Schubladen sehen können. Die Außenrahmung wird durch breites, quer aufgelegtes Nussbaumfurnier gebildet. Besonders attraktiv ist die Deckplatte, die in ähnlicher Weise wie die Schubladenfronten und die Seiten gestaltet sind. Im Zentrum ist ein vierfach gespiegeltes Nussbaumfurnier aufgelegt, welches von Bandelwerk aus Ahorn-Rosenholz-Ahorn begrenzt wird. Diese Form erinnert etwas an die Bastionsfüllungen von Schränken aus dem Hochbarock. Außerhalb des Rosenholz-Bandelwerks ist wieder sehr lebhaftes Nussbaufurnier zu sehen, welches von Bandelwerk aus Ahorn-Ebenholz-Ahorn begrenzt wird. Die Außenrahmung erfolgt auch hier durch eine quer aufgelegte Rahmung aus Nussbaum.

Alle drei Schubladen sind im Innenraum mit Schellack ausgepinselt und mit altdeutschen Kastenschlössern (Schnappschlössern) versehen. Da die Doppelriegel der Schlösser automatisch verriegeln, muss zum herausziehen der leicht gängigen Schubladen der Schlüssel gedreht werden. Ursprünglich waren Kommoden aus der Barockzeit nur mit einem Schlüssel ausgestattet. Ein originaler Schlüssel ist vorhanden, der auch die anderen beiden Schlösser schließen lässt. Zur Bequemlichkeit haben wir zwei weitere Schlüssel angefertigt.

Für diese Barockkommode haben wir keine Schellackpolitur (hochglänzend) gewählt, da diese Oberflächenpolitur erst bei Empire- und Biedermeiermöbeln im frühen 19. Jahrhundert aufkam. Sollten Sie eine traditionelle Schellackpolitur an dieser Kommode wünschen, können wir dies auch im Nachhinein problemlos umsetzen.

Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

 

Objektart: Kommoden & Halbschränke
Zustand: restauriert
Höhe: 89,5
Breite: 133
Tiefe: 63,5
Alter: 18. Jahrhundert, 1700-1779
Stil: Barock, Spätbarock & Neobarock
Holzarten: Nussbaum
Ausstattung: Schublade(n)
Gestaltungselemente: Marketerien
Oberflächenbehandlung: Schellack + Wachs
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