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Biedermeier Schränke

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Biedermeierschrank

Der Biedermeierschrank zählt zu der letzten noch qualitativ hochwertig verarbeiteten Schränken des 19. Jahrhunderts. Der klassische Biedermeierschrank wurde in der Zeit zwischen 1810-1830 gefertigt. Die Schränke wurden kleiner, da diese nicht mehr nur für Schlösser vorgesehen waren, sondern auch für die kleiner ausfallenden Stadtwohnungen des Bürgertums gedacht waren.

Merkmale von Biedermeierschränken

Biedermeierschränke zeichnen sich durch ein gerades und schlichtes Design aus, mit Betonung der Flächen. Ein besonderes Merkmal von Biedermeierschränken ist das durchgehende Furnierbild, welches oftmals von dem Sockel, über den ganzen Korpus, bis auf die Profile aufgelegt wurde. Das Furnier ist kunstvoll gespiegelt oder in Form von Kreuzfugen aufgelegt und zeigt dadurch Bildwiederholungen. Im Vordergrund steht die schöne Holzmaserung. Diese ist bei den Biedermeierschränken oft durch Säulen oder Pilaster, sowie durch ebonisierte (geschwärzte) Zierleisten gegliedert oder umrahmt. 

Massivholz oder Furnier?

Furnierte Biedermeierschränke waren von jeher mehr wert, als die in reiner Massivholzbauweise hergestellten Schränke. Während die süddeutschen Schränke aus Nadelholz gefertigt und vorzugsweise mit Nuss- und Kirschbaum Sägefurnier belegt wurden, weisen mittel- und norddeutsche Schränke oft Eiche als Blindholz auf. Beliebte Furniere waren in dieser Region Birke, Esche und Mahagoni. Ob ein Schrank massiv oder furniert ist, kann u.a. daran erkannt werden, dass die Innenseite der Tür ein völlig anderes Holzbild aufweist als die Außenseite. Massiv gefertigte Biedermeierschränke aus den oben genannten Hölzern und auch aus Nadelhölzern stammen eher aus ländlicheren Gebieten.

 

Biedermeierschrank Der Biedermeierschrank zählt zu der letzten noch qualitativ hochwertig verarbeiteten Schränken des 19. Jahrhunderts. Der klassische Biedermeierschrank wurde in der Zeit... mehr erfahren »
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Biedermeierschrank

Der Biedermeierschrank zählt zu der letzten noch qualitativ hochwertig verarbeiteten Schränken des 19. Jahrhunderts. Der klassische Biedermeierschrank wurde in der Zeit zwischen 1810-1830 gefertigt. Die Schränke wurden kleiner, da diese nicht mehr nur für Schlösser vorgesehen waren, sondern auch für die kleiner ausfallenden Stadtwohnungen des Bürgertums gedacht waren.

Merkmale von Biedermeierschränken

Biedermeierschränke zeichnen sich durch ein gerades und schlichtes Design aus, mit Betonung der Flächen. Ein besonderes Merkmal von Biedermeierschränken ist das durchgehende Furnierbild, welches oftmals von dem Sockel, über den ganzen Korpus, bis auf die Profile aufgelegt wurde. Das Furnier ist kunstvoll gespiegelt oder in Form von Kreuzfugen aufgelegt und zeigt dadurch Bildwiederholungen. Im Vordergrund steht die schöne Holzmaserung. Diese ist bei den Biedermeierschränken oft durch Säulen oder Pilaster, sowie durch ebonisierte (geschwärzte) Zierleisten gegliedert oder umrahmt. 

Massivholz oder Furnier?

Furnierte Biedermeierschränke waren von jeher mehr wert, als die in reiner Massivholzbauweise hergestellten Schränke. Während die süddeutschen Schränke aus Nadelholz gefertigt und vorzugsweise mit Nuss- und Kirschbaum Sägefurnier belegt wurden, weisen mittel- und norddeutsche Schränke oft Eiche als Blindholz auf. Beliebte Furniere waren in dieser Region Birke, Esche und Mahagoni. Ob ein Schrank massiv oder furniert ist, kann u.a. daran erkannt werden, dass die Innenseite der Tür ein völlig anderes Holzbild aufweist als die Außenseite. Massiv gefertigte Biedermeierschränke aus den oben genannten Hölzern und auch aus Nadelhölzern stammen eher aus ländlicheren Gebieten.