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Antiker Zunftrahmen von 1827

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  • 9472
  • Barock
  • musealer Patinazustand mit leichten Gebrauchsspuren
  • Nussbaum massiv, Intarsien aus Ahorn

Maße:

  • 43,3 cm
  • 28,8 cm
  • 3,5 cm
  • 1 cm
Musealer Zunftrahmen aus Nussbaum , wohl aus der Schweiz stammend, datiert 1827. Dieser... mehr
Antiker Zunftrahmen von 1827

Musealer Zunftrahmen aus Nussbaum, wohl aus der Schweiz stammend, datiert 1827. Dieser Rahmen befindet sich in einem schönen Patinazustand mit gut erhaltener Oberfläche und leichten Gebrauchsspuren. Die exzellente Verarbeitung lässt jedes Schreinerherz höher schlagen.

Der Rahmen ist aus massivem Nussbaumholz gefertigt und zeigt einen aufwendig überplatteten Grundrahmen, der an den Eckverbindungen mit Holznägeln fixiert ist. Der untere und die seitlichen Schenkel sind an den Kanten profiliert ausgearbeitet. Das obere Element des Grundrahmens bildet gleichzeitig eine barock ausgeformte Bekrönung, die an dem oberen Abschluss mit einem Fächerornament beschnitzt ist. Auf der Fläche der Bekrönung die Inschrift "Felix Maag Den 26. Tag 1827" zu lesen. Zudem sind mittig drei Intarsien aus Ahorn eingelegt, die auf die Zunft der Waldwirtschaft hindeuten (Hippe, Baum, Doppelaxt). Kleine intarsierte Quadrate finden sich auch in den verkröpften Ecken, seitlich des aufgesetzten Blendrahmens.

Der barock ausgeformte Blendrahmen ist stark profiliert und an den Eckverbindungen verkröpft eingezogen. Diese Form erinnert an die Bastionsfüllung von barocken Schränken. Die Zünfte hielten schon immer an Traditionen fest und waren handwerklich und stilistisch meist noch an vergangenen Stilepochen orientiert. Dies erklärt auch, warum ein Rahmen aus den 1820er Jahren noch in der Formensprache des 18. Jahrhunderts gefertigt ist.

Rückseitig ist eine Klappe aus Nadelholz an Scharnieren zu sehen, die durch einen Haken verschlossen werden kann. Dadurch kann ganz bequem der Inhalt herausgenommen werden. Bei genauer Betrachtung handelt es sich nicht nur um eine kleine Holzklappe. Bei der Fertigung wurden in das Hirnholz oben und unten sogenannte Hirnholzfedern eingelassen, die das Brett gerade halten.

Im unteren Bereich der Bekrönung ist ein Loch, das ursprünglich als Aufhängung gedient hat. Gerne fertigen wir einen passgenauen Holznagel an, der in der Wand in einen Dübel gesteckt werden kann.

Wir gehen davon aus, dass der Rahmen zur Erlangung der Meisterwürde übergeben wurde und darin der Meisterbrief mit einem Siegel aufbewahrt werden konnte. 

Weitere Maße: Falzmaß: 21,7 x 17,4 cm, Sichtbares Innenmaß: 18,8 x 14,8 cm

Zustand: wohnfertig
Höhe: 43,3
Breite: 28,8
Tiefe: 3,5
Innentiefe: 1
Alter: 19. Jahrhundert, 1810-1830
Stil: Barock, Spätbarock & Neobarock
Holzarten: Nussbaum
Gestaltungselemente: Schnitzereien
Oberflächenbehandlung: Museale Oberfläche
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