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Antiquitäten am Bodensee
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Fauteuil

Ein Fauteuil (dt. Lehnensessel) ist ein französischer Armlehnenstuhl des 17. und 18. Jahrhunderts. Es zeichnet sich aus durch eine hohe gepolsterte Rückenlehne, einer gepolsterten Sitzfläche und Armlehnen, die ebenfalls gepolstert sein können. Es wird unterschieden in "Feuteuils meublants", eine Version, die i.d.R. an der Wand stand, "en cabriolet" ein Typus, der für gewöhnlich kleiner und zierlicher ausfällt und frei im Raum stand. Eine weitere Ausführung ist das "Fauteuil Bureau", das zunächst lediglich vorne mittig ein weiteres Stuhlbein besaß.

Die Rückenlehne
Die Ausmaße sowie der Bezug können je nach Region und Zeit variieren. So findet man Fauteuils mit einer hohen Rückenlehne, die mit der Sitzfläche abschließt und mit aufwendigen Gobelinstoffen bezogen sind. Die Rückenlehne kann allerdings auch weitaus einfacher ausfallen und schmäler sein. Schmale Rückenlehnen wurden oft gebogen verwendet und traten gemeinsam auf mit nach hinten geschwungenen Säbelfüßen. Die äußere Lehnenfläche wurde je nach Epoche gestaltet mit z.B. Intarsien, Schwarzmalerei und  ebonisierten Elementen. Lange Rückenlehnen fallen in der Regel gerade aus.

Die Armlehnen
Armlehnen kommen gepolstert und ungepolstert vor oder werden nur angedeutet und dienen mehr als Stütze der Rückenlehne denn als Armlehne. Gestaltet sind diese dann mit den Mitteln der vorherrschenden Zeit, genauso wie die Stuhlbeine.