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Das Abbeizen ist ein Verfahren zur Entlackung von Hartholzmöbeln. Mehr finden Sie unter Service -> Abbeizen
Das Ablaugen ist ein Verfahren zur Entlackung von Weichholzmöbeln (Fichte, Kiefer,..). Mehr finden Sie unter Service -> Ablaugen
Ädikula, lat. aedicula "Tempelchen" ist ein Stilelement aus der griechischen Antike. Es ist architektonisch aufgebaut und erinnert oft an ein Portal oder Tempeleingang, wird jedoch ausschließlich als dekoratives Stilelement in Schlössern und...
Die Akanthuspflanze gehört zu den Distelgewächsen. Eine aus Akanthusblättern zusammengesetzte runde und symmetrische Blüte wird „Akanthusrosette“ bezeichnet. Eine Ranke, die aus Akanthusblättern zusammengesetzt ist, nennt man...
Alabaster hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Marmor, gehört jedoch zu der Gruppe der Gipse. Alabaster wurde häufig im Klassizismus oder Biedermeier an Sekretären für z.B. Säulen verwendet. Alabastersäulen sind weiß und haben eine nicht so...
Als alt restauriert bezeichnen wir Möbelstücke, die vor längerer Zeit restauriert wurden, sich aber durchaus in einem guten Zustand befinden können. In den meisten Fällen ist eine komplette Überarbeitung überflüssig, da sich das Objekt in...
Mit Applikationen sind Zierstücke gemeint, die auf das Möbel aufgesetzt sind. Diese können aus Holz, oder auch aus Metallen bestehen.
Ballonrückenlehnen sind bei Stühlen des Barock & Louis Philippe zu finden. Die Lehne ist ovalförmig und nach hinten gestellt. Diese ist meist nur durch einen Steg im unteren Teil unterbrochen. Auf dem Foto ist die Ballonrückenlehne des...
Baluster werden kurze, stark gebauchte Säulen bezeichnet, die häufig profiliert oder gedrechselt sind.
Ein Bandelwerk ist ein verflochtenes und reich gekurvtes Bandornament, das meist mit naturalistischen Laubwerk und Figuren durchsetzt ist. Besonders dominierend war das Ornament bei Barockmöbeln.   Auf dem Foto sind die geschweiften...
11. Barbière
Barbière ist ein Rasiertischchen. Es besteht aus einer Marmorplatte, vier Säulen und einem Spiegel.
12. Beize
Beize wird verwendet um Holz einzufärben. In der Beize befinden sich Farbpigmente, die durch Aufstreichen mit einem Pinsel in das Holz einziehen. Es ist jedoch keine Schutzschicht oder Versiegelung für das Holz.  In der Antikbranche werden Beizen...
13. Bergére
Bergére ist ein Sessel, der sehr niedrig und breit ist. Die Rückenlehne ist kurvig abgerundet und geht in die Armstützen hinüber. Die Armlehnen, sowie die Rückenlehne sind mit Stoff überzogen. Die ersten gepolsterten und Stoff bezogene Sessel...
14. Blender
Als Blender bezeichnet man z.B. einen eintürigen Schrank, der durch die Andeutung einer Klappe und mehreren Schubkästen das Aussehen eines Standsekretärs hat. Dies gibt es auch in Form einer Kommode. Anstatt mehreren angedeuteten Schubladen...
15. Blindholz
Bei furnierten Möbeln nennt man das Holz unterhalb des Furniers Blindholz. Das kommt daher, dass es von außen nicht sichtbar ist. In der Regel wurde für das Blindholz Fichte oder Eiche verwendet.                    ...
16. Bookcase
Im 18. Jahrhundert entstand der Bücherschrank, die Charakteristik blieb im 19. Jahrhundert weitgehend erhalten. Den Bücherschrank kann man in zwei Möbelkörper unterteilen. Der untere Teil ermöglicht es einem durch die größere Fläche, mehr...
17. Borne
Ein Borne ist ein rundes Sofa, das sehr groß und gepolstert ist. Diese Art war häufig im 2. Empire verbreitet, es wird in die Mitte eines Raumes gestellt.
18. Boudeuse
Boudeuse sind zwei Sessel, die Rücken an Rücken stehen. Das französische Verb „bouder" bedeutet, „schmollen“, da die Benutzer sich jeweils den Rücken zuwenden.
Die Boulle Technik ist nach André Charles Boulle (1642-1732), einem französischen Ebenisten benannt. Es handelt sich hierbei um eine neue Form der Marketerie, in dem er verschiedenste Materialien in Holz einlegte. Dazu gehörten Messing, Perlmutt,...
Ein Brandschrank besteht in der Regel aus drei aufeinander gestellten Korpusteilen. An den Seiten befinden sich Griffe, damit man die Korpusse bei einem Brand einfach aus dem Haus tragen kann.
Türenaus einem Brett, ohne Rahmen und Füllung. Diese Brettüren wurden meist duch 2 Gradleisten gerade gehalten, damit sie sich nicht verziehen. Auf den ersten beiden Fotos sehen Sie einen Biedermeierschrank mit Bretttüren. Die Bretter...
22. Bugatti
Carlo Bugatti, Möbeldesigner der um 1900 in Italien gewirkt hat. Er führte den Eklektizismus der Jahrhundertwende at absurdum und brachte Stilelemente aus verschiedensten Kulturen in seine Möbel. Seine Elemente wurden durch Japan,...
23. Canapé
Ein Canapé sieht aus wie eine Bank, die mit drei Rückenlehnen, zwei Armstützen und acht Beinen ausgestattet ist. Im Laufe der Entwicklung variierten die Beine, so gab es Modelle mit vier, sechs oder acht Beinen.
24. Causese
Ein Causese ist ein zweisitziges Sofa. Nach dem breiten Sessel, in denen nur eine Person Platz fand, entstand das Causese, in dem zwei Personen Platz finden.
Ein Chiffoniére ist ein Schubladenschränkchen, das sehr schmal und hoch ist. im 18. Jahrhundert war das Chffonére in den Schlafzimmern sehr beliebt und wurde anstelle einer Kommode genutzt. Dieses Möbel hat meistens 6-7 Schubkästen...
Demi Lune Tisch (Demi Lune = Halbmondförmig), halbmondförmiger Tisch, der  in der Regel aufgeklappt werden kann. An dem mittleren Bein hinten ist ein Schubkasten befestigt. Durch das herausziehen des Schubkastens inkl. Bein, erhält man eine...
27. Ebenholz
Ebenholz ist ein schwarzes Holz, mit ein paar wenigen hellen stellen. In der Möbelbranche wurde dieses Holz speziell in der Biedermeierzeit verwendet. Die Schlüsselbeschläge wurden teilweise durch eingelegte Biedermeierwappen ersetzt. Da Ebenholz...
Unter ebonisieren versteht man, das vortäuschen von dem fast schwarzen Ebenholz. Hierbei werden Applikationen, Profile, Säulen oder Teile von Einlegearbeiten schwarz gebeizt. Da Ebenholz sehr teuer war, hat man oft auf die günstigere Variante...
Fadeneinlagen sind 2-5mm breite Furnierstreifen, die z.B. auf der Platte oder Seite einer Barockkommode ein Feld begrenzen. Die Fadeneinlagen wurden meist aus andersfarbigen Hölzern eingelegt und bilden daher einen schönen Kontrast. Bei...
30. Fauteuil
Ein Fauteuil ist ein französischer Armstuhl des 17. und 18 Jahrhunderts. In Frankreich wurden nicht nur die Stühle, sondern auch die Sessel unterschieden. Diese gab es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zum einen gab es die gerade...
Fitschenbänder sind Aussenbänder zur Aufhängung von Türen. Türen die mit Fitschenbändern befestigt sind, lassen sich um 180° öffnen. Die meisten Fitschenbänder an alten Möbeln sind aus Eisen, bei edleren Möbeln sind die Bänder mit...
Ein Gateleg table ist ein Tisch mit 2 schwenkbaren Platten. Die Tischform stammt ursprünglich aus England und der Name wurde angeblich abgeleitet von den englischen "gates", aufschwenkbare Tore an Gartenzäunen. Ein Gateleg table steht auf 4...
33. Gesims
Als Gesims oder auch Kranzprofil bezeichnet man bei antiken Möbeln den oberen Abschluss eines Schrankes. Dieser ist seitlich und auf der Vorderseite angebracht und je nach Epoche sehr schlicht oder mehrfach profiliert/gestuft. Barockschränke haben...
Gratleisten werden verwendet um größere Flächen aus Vollholz gerade zu halten. Durch die Gratleiste kann das Holz quellen und schwinden, ohne dass Risse im Holz entstehen.
Als Halbsäulen werden halbrunde Säulen bezeichnet. Im Biedermeier wurde hauptsächlich die Frontseite der Möbel betont und die Säulen rechts und links von den Türen oder Schubkasten platziert. Im süddeutschen Raum wurden die...
Hochzeitstruhe, auch Brauttruhe genannt, ist eine Truhe die meist mit reicher Schnitzerei und Malerei verziert ist. Namen und Jahreszahlen sind typisch.
37. Intarsien
Intarsien sind Einlegearbeiten in das volle Holz. Während bei der Marketerie die ganze Fläche furniert ist, ist um eine Intarsie massives Holz. Für Intarsien wurden verschiedene Hölzer, z.B. Nussbaum, Ahorn, Rosenholz, Palisander usw. verwendet....
Jardiniére werden kleine Tische genannt, die einen Behälter in der Tischplatte eingelassen haben, der wannen-,quader- oder zylinderförmig ist. Diese werden oft für Blumentöpfe genutzt. Auf dem Bild sehen Sie eine Jardiniére aus...
Der Kabinettschrank entstand im 17 Jahrhundert. Er besteht aus einem Parallelfach mit zwei Türflügeln. Der Körper liegt auf einer Basis oder einem Tisch. Aus Vergoldungen, Halbedelsteinen und Schnitzwerk besteht das Dekor. In England, im 19....
Eine Fläche die durch parallel verlaufende Rillen oder Furchen senkrecht gegliedert ist. Kanneluren findet man  z.B. auf Säulen, Pilastern & Lisensen. Zwischen den einzelnen Kanneluren befindet sich ein schmaler Steg oder ein Grat....
41. Kapitell
Kapitell (lat. capitellum= Köpfchen) damit ist der obere Abschluss einer Säule, einer Ante, eines Pfeilers oder eines Pilaster gemeint. Es ist ein sehr wichtiges ornamentalsiches Element. Das Kapitell ist oft mit Akanthusblättern,...
Im 16. Jahrhundert entstand das Ohrmuschelornament des Frühbarocks. Häufig waren die Gebilde wulstig, kurvig, bewegt und verknorpelt. Sie erinnerten an ohrmuschelähnliche Voluten.
Siehe Gesims
Als Kufenfüße, werden die Füße eines Möbels bezeichnet, sie sind in der Form einer Gleitschiene. Diese findet man oft bei Möbeln aus dem 18. Jahrhundert.
Ein Kürschner ist eine blasenartige Stelle auf einer furnierten Fläche, an der sich das Furnier vom Trägermaterial (Blindholz) gelöst hat.
46. Lambequin
Lambequin, zwischen 1700 und 1750 entstand ein Schmuckmotiv mit Quasten und Behangborten. Das Schmuckmotiv hatte die Form einer Zunge. Das Lambequin ist mit dem Badelwerk und der Marketerie verwandt, zusammen bilden sie die Schnitzerei.
Wir können für die bei uns gekauften Betten einen Lattenrost anfertigen. Für 120.- Euro fertigen wir Lattenroste für Betten mit einem Innenmaß von max. 100 x 200cm an. Lattenroste für Betten mit einer Überbreite von 100-140cm kosten ca. 170.-...
48. Lisene
Eine Lisene ist eine senkrechte Leiste, sie wird genutzt um eine Fläche, eine Wand oder ein Möbel zu gliedern. Als Seitenleisten werden die Leisten auf den abgeschrägten Seitenkanten eines Möbels genannt.
Louis-Quatorze ist ein formeller Stil, der unter dem französischen König Ludwig XIV entstand. Der Stil beinhaltet Elemente des italienischen Barocks mit dem klassischen Repertoire verbunden. Aber auch neue Formen des Dekors für die...
Im Rokoko ist Louis-Quinze eine Spielart auf französischen Möbeln. Die Merkmale, dieser Spielart sind die asymmetrischen Motive, Rocaillen und Ormulu-Beschläge. In den Möbeln J.A.Meissoniers war der Stil sehr ausgeprägt
Bei der Marketerie werden verschiedenfarbige Hölzer werden in das Furnier eingeleg. Nicht nur Hölzer, sondern auch andere Materialien können so zusammengesetzt werden, dass Ornamente oder Bilder entstehen. In Rokoko erlebte die Marketerie die...
52. Marquise
Marquise ist ein Sessel der sehr breit und gepolstert ist, und über eine kleine Rückenlehne verfügt. Das Kissen auf der Sitzfläche ist lose.
53. Palmette
Ein Ornament in Form eines Fächers, das von Palmblättern abgeleitet ist. Das Ornament entstand in der antiken Kunst und wurde im Biedermeier zu einem beliebten Dekor. Meistens wurden die Palmetten ebonisiert. Auf den Fotos sehen sie ein Satz...
54. Patina
Patina oder auch Firnis genannt, ist eine Schicht auf der Oberfläche, die durch die Altersbedingungen entstanden ist. Mit Patina ist jedoch nicht die Schmutzablagerung auf einem Möbel gemeint, sondern die Veränderung der ursprünglichen...
55. Poudreuse
Poudreuse ist ein Toilettentisch, der charakteristisch für das 18. Jahrhundert war. Damals wurde der Poudreuse zum pudern von Gesicht und Perücke genutzt.
56. Psyche
Eine Psyche ist ein langer, rechteckiger oder ovaler Schwingspiegel, der durch einen Kippständer in Augenhöhe ist. Diese Möbel waren damals ein Luxusgut, nur die wohlhabenderen Menschen konnten sich das leisten. Auf den Fotos sehen Sie eine...
Rahmen mit längs und Querfriesen. Der Rahmen ist mit Schlitz und Zapfen verbunden. Die Füllungen sind in den Rahmen eingenutet und haben nach rechts links Platz, damit das Holz quellen und schwinden kann. Bei Türen mit zwei Füllungen wird die...
Ein Régulateur ist eine Pendeluhr, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Sie steht auf einem hohen Sockel, der unterschiedliche Formen haben kann. In dem Sockel befinden sich die Gewichte und das Pendel. Aus unserem Sortiment:...
59. Roccaile
Eine Roccaile ist ein asymmetrisches Ornament das die Form einer Muschel hat. Es ist das bedeutendste Ornament in Rokoko. Dort wird die Rocaille auf einigen Möbeltypen als Dekorationsmotiv angewendet. Die Rocaille-Verzierungen kamen zum ersten Mal...
60. Rollwerk
Rollwerk ist ein Ornament das speziell für die Rahmenfüllungen entwickelt wurde. Das Ornament besteht aus gerollten und ineinander gezogenen Bändern, Figuren und auch Voluten.
61. Rosenholz
Rosenholz wird auch als Königsholz bezeichnet. Es hat schwarzbraune Streifen. Den Ursprung findet das Rosenholz in Brasilien sowie in den westindischen Inseln. Dieses edle Holz wurde für Einlegearbeiten an sehr hochwertigen Möbeln verwendet....
62. Rosette
Ein kreisrundes Ornament, dass durch die blattförmigen Strahlen, einer Blüte gleicht. Häufig bei Zierstücken an Möbelteilen.
63. Schellack
Schellack wird aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen und hat einen weichen Glanz. Im Vergleich mit heutigen Lacken, ist dieser sehr empfindlich gegenüber Wasser oder Alkohol. Die Verarbeitung als politur ist sehr aufwändig und daher...
Ein Schinkelgiebel ist ein dreieckförmiger Abschluss auf einem Möbel, meist über dem obersten Profil angebracht. Der Schinkelgiebel ist nach dem Architekt und Stadtplaner "Karl Friedrich Schinkel" (1781-1841) benannt. Die meisten Stilelemente im...
Ein Schrägklappensekretär ist ein Schreibmöbel, meist bestehend aus zwei Korpusteilen. Der Unterbau hat entweder Schubkästen oder zwei Türen. Der Aufsatz hat eine schräge Klappe, die im aufgeklappten Zustand als Schreibplatte dient. Innen...
66. Sideboard
Ein Sideboard ist ein englisches Wandmöbel. Robert Adam entwarf 1760 speziell Exemplare für die Vervollständigungen des Speisezimmers. Während des 19 Jahrhunderts gehörte der bis dahin übliche Wandschrank, sowie der damals neu entwickelte...
Das Stangenschloss verfügt über eine Stange nach oben und eine nach unten. Durch drehen des Schlüssel werden die Stangen Weiter auseinander bewegt und setzen sich oben und unten in einer Mulde oder einem passenden Gegenstück fest. Somit sind...
Eine Sitzbank, deren Sitzfläche aufklappbar ist und sich darunter ein Hohlraum befindet. Diese Truhenbänke findet man auch oft bei Eckbänken.
69. Vertiko
Ein Vertiko ist ein brusthohes Möbel mit 2 Türen & einem darüber liegenden Schubkasten. Die meisten Vertikos hatten Aufsätze, mit Säulen und kleinen Schubkästen. Die Aufsätze sind abnehmbar, und viele sind im laufe der Jahrzehnte...
70. Vitrine
Eine Vitrine hat die Maße von einem zierlichen Schrank. Die meisten sind 2-türig und der obere Teil ist dreiseitig verglast. Bei Originalvitrinen befindet sich meist ein Spiegel innen auf dem oberen Teil der Rückwand. Bild 1: Originale...
71. Weichholz
Der Begriff Weichholz wird im Möbelbau hauptsächlich für die Hölzer Fichte & Kiefer verwendet.



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