Salemer Schrank

Objekt Nr. 101

Salemer Schrank
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Einer der ersten Salemer Schränke, datiert 1789, die bis heute (allerdings meistens nicht in dieser Qualität) gebaut werden. Der Salemer Schrank ist das eigentliche Vorbild zahlreicher Bodenseeschränke die in der gleichen Grundform aber meist weniger aufwändig bis heute entstanden sind. Dieser Schrank entstand noch vor der Säkularisierung 1803 und ist somit einer der wenigen Salemer Schränke die noch in der Klosterschreinerei gefertigt wurden.

Der Schrank stand ürsprünglich im Schloss Marbach (bei Öhningen am Bodensee). Damals befand sich das Stück in Besitz der Familie Lanz (Lanz Bulldog). Massiver Nussbaumschrank, abgeschrägte Seitenkanten, Muschelornamentik und Sonnenblumen geschnitzt, geschweiftes verkröpftes Gesims mit Schneckenvoluten. Mittelbrett als Tür ausgebildet, dahinter 5 Schubkästen, 2 Travere zusätzlich mit Geheimfach versehen. Originale Schlösser und Beschlagwerk, ein museales Sammlerstück.

Die prachtvoll ausgearbeiteten Schneckenvoluten und die Schubladen hinter dem Mittelbrett zeichnen einen Salemer Schrank aus. Die meisten Salemer Schränke sind mit deutlichen klassizistischen Einflüssen im 19. Jahrhundert entstanden. Dieser Schrank zeichnet sich durch die deutlich barocke Machart aus. Vergleichbare Salemer Schränke werden heutzutage nur noch sehr selten im Kunsthandel angeboten.

Literaturnachweis: Wolfgang Schwarze "Antike deutsche Möbel", Seite 54.
Dieser Bodenseeschrank befindet sich im unrestaurierten Zustand.

Maße: Höhe: 210cm, Breite: 190cm, Tiefe: 57cm
Preis: auf Anfrage!



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